Es ist für Sie und Ihre Ehefrau bzw. Ihre Partnerin/Ihren Ehemann bzw. Ihren Partner eine wichtige therapeutische Hilfe, wenn sie/er in einzelne Gespräche einbezogen wird.
Sie/er kann uns kennen lernen und Fragen an uns richten, die sie/ihn bedrängen. Gleichzeitig können wir sie bzw. ihn kennen lernen und ihre bzw. seine Sichtweise unmittelbar erfahren. Für die Vertrauensbildung und die Bereitschaft, nicht nur passiv zu erdulden, sondern zu verstehen und aktiv mit zu tragen, dass Ihre Behandlung unter Umständen über längere Zeit klinisch durchgeführt wird, hat sich diese Vorgehensweise sehr bewährt. So können sie bzw. er auch Veränderungen besser zuordnen, die sich zwangsläufig im Laufe Ihrer Behandlung und auch als Ergebnis der Therapie ergeben.
Es können auch weitere Familienmitglieder wie z.B. Ihre Kinder oder auch Ihre Eltern, wenn diese noch stark Ihren Alltag mitbestimmen, mit hinzukommen.
Eine Familientherapie erfordert eine ausreichende Anzahl von Sitzungen mit einem genau mit Ihnen erarbeiteten Behandlungsauftrag und einem zeitlichen Rhythmus, der es Ihnen ermöglicht, das in der Sitzung Erarbeitete zuhause umzusetzen.