Traumaklinik

Belastende Erfahrungen verarbeiten

Traumaklinik

Traumatherapie an einem sicheren und heilsamen Ort

Im Rahmen der Traumatherapie bieten wir, die Röher Parkklinik in Eschweiler bei Aachen, seit über 20 Jahren Unterstützung bei der Traumaverarbeitung. Umgeben von einem ruhigen Park und gelegen am Eifelrand haben wir mit unserer Traumaklinik in NRW einen Ort geschaffen, an dem Sie sich sicher fühlen und wieder zu Ihrer seelischen Balance finden können.

In unserer Klinik legen wir großen Wert auf eine persönliche, familiäre Atmosphäre, in der Sie zur Ruhe kommen, genesen und zu sich selbst finden können. Dies wird durch ein kompetentes und eingespieltes Team aus Psychotherapeuten, Psychologen, Fachärzten und Betreuern ermöglicht.

Gelegen im Grünen

Unsere Klinik liegt eingebettet in einem Park in einer ruhigen und waldreichen Umgebung am Eifelrand in NRW.

Moderne Zimmer

Alle Zimmer wurden 2018 komplett modernisiert. Sie sind hell, freundlich und mit allerlei Komfort ausgestattet.

Kompetentes Team

Jeder unserer Mitarbeiter trägt zum familiären, herzlichen und heilsamen Klima in unserer Traumaklinik bei.

Moderne Einzelzimmer in der Traumaklinik
Moderne Einzelzimmer
Familiäres Miteinander in der Klinik
Familiäres Miteinander
Lage im Grünen
Weitläufiger Park
Gemütliche Aufenthaltsräume in der Klinik
Einladende Aufenthaltsräume
Kreativtherapie als Teil der Traumatherapie
Kreativtherapie
Traumatherapie im Freien
Traumatherapie im Freien
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Was ist ein Trauma?

Traumatische Erlebnisse prägen häufig das Erleben, Verhalten und die Denkweisen eines Menschen. Der Begriff “Trauma” stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt “Wunde”. Ein traumatisches Erlebnis kann eine Wunde in der Seele hinterlassen, also zu einer Verletzung der Psyche führen.

Ob ein traumatisches Erlebnis zu einem Trauma führt, das den Menschen in seinem alltäglichen Leben beeinflusst oder einschränkt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Menschen, die in einer konstruktiven, halt- und kraftgebenden Umwelt aufgewachsen sind und ausreichend Abwehrkräfte entwickelt haben, können solche Erlebnisse meist besser verarbeiten und benötigen seltener eine stationäre Behandlung. Menschen, die jedoch nicht in einer solchen Umgebung aufgewachsen sind, haben zusätzlichen traumatischen Belastungen wenig entgegenzusetzen. Doch auch unabhängig von der Umgebung kann ein prägendes traumatisches Erlebnis zu einer Traumatisierung führen, die einer Behandlung bedarf.

In Fällen einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) kann eine Traumatherapie dabei helfen, das Erlebte zu verarbeiten und zu lernen, mit den Geschehnissen der Vergangenheit in der Gegenwart umzugehen.

Vielfältige Ursachen für Traumafolgestörungen

Auslöser für Traumafolgestörungen können vielfältig sein. Traumata werden ausgelöst von einem akuten oder über eine längere Zeit andauernden Ergebnis von außergewöhnlichem oder katastophenartigem Ausmaß, durch das lebensverändernde Umstände eingetreten sind. Hierbei ist immer die individuelle Konstitution eines Menschen zu betrachten – ein Ereignis kann bei dem einen Menschen eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auslösen, während ein anderer Mensch die Situation dank “Abwehrkräften” gut übersteht. Diese Abwehrkräfte können im Rahmen einer Traumatherapie gestärkt werden.

Eine Traumafolgestörung, z. B. PTBS, kann zum Beispiel ihre Ursache haben in:

  • Vergewaltigung oder sexueller Missbrauch

  • Körperliche oder seelische Gewalt

  • Unfälle

  • Krieg, Vertreibung oder Folter

  • Lebensbedrohliche Erkrankungen

  • Todesfälle

Die Wahrscheinlichkeit, an einer Posttraumatischen Belastungsstörung zu erkranken, liegt bei einer Vergewaltigung bei ca. 50%, bei anderen Gewaltverbrechen bei ca. 25%, bei Verkehrsunfallopfern bei ca. 10% und bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ebenfalls bei ca. 10%. In Deutschland haben ca. 1,5% bis 2% der Bevölkerung eine PTBS.

Symptome eines Traumas

Es gibt kein allgemeingültiges Erkennungszeichen für ein Trauma. Die Reaktionen auf Traumatisierungen sind so individuell wie die Menschen selbst. Anzeichen für ein Trauma können – neben dem Bewusstsein des Ereignisses – Hinweise auf Veränderungen von Verhalten und Denkmustern sein, z. B. ein plötzlicher sozialer Rückzug. In der klinischen Diagnostik werden einige Leitsymptome für Trauma und PTBS angewendet:

  • Sich aufdrängende und belastende Gedanken sowie Erinnerungen an das Trauma

  • Erinnerungslücken (z. B. Albträume, Flashbacks, partielle Amnesie)

  • Übererregungssymptome (Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, vermehrte Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen)

  • Vermeidungsverhalten (Vermeidung von Situationen, die mit dem Trauma assoziiert werden)

  • Emotionale Taubheit (allgemeiner Rückzug, Interessenverlust, innere Teilnahmslosigkeit)

Die Symptome können unmittelbar nach dem traumatischen Erlebnis aber auch mit Verzögerung (zum Teil auch erst nach mehreren Jahren) auftreten. Man spricht dann auch von einer komplexen Traumafolgestörung. Oft sind die Symptome auch mit Angst und Depression assoziiert.

Traumatherapie in der Röher Parkklinik

In unserer Traumaklinik in Eschweiler nahe Aachen (NRW) unterstützen wir Sie bei der Bewältigung Ihres Traumas. Das Ziel der Traumatherapie ist es, dass Sie lernen, mit der Traumatisierung zu leben, den Einfluss der Traumatisierung auf Ihr Leben zu reduzieren und im Idealfall den Einfluss zu beenden.

Ungeschehen machen können wir eine Verletzung nicht. Aber wir können Ihnen dabei helfen, die Bewertung des Ereignisses zu verändern.

Für eine Traumatherapie ist es essenziell, dass Sie sich sicher fühlen. Dies beziehen wir sowohl auf die Umgebung als auch auf die menschlichen Beziehungen. Eine sichere und haltgebende therapeutische Beziehung schafft eine gute Basis für die Therapie einer PTBS.

02403 – 78910
info@roeher-parkklinik.de
Mehr zur Aufnahme

Lernen, mit den Geschehnissen umzugehen

In unserer Traumaklinik arbeiten Therapeuten, die sich intensiv mit der Behandlung psychischer Traumata auseinandergesetzt haben und sich in diesem Bereich regelmäßig weiterbilden. Bei der Traumatherapie kommen verschiedene Techniken und Methoden zum Einsatz. Welche Therapieansätze und Methoden sich für Ihre individuelle Situation eignen, legen wir im Rahmen Ihres individuellen Therapieplans fest.

Positive Bilder neutralisieren negative Gedanken

Ein Ansatz ist die Psychoimaginative Traumatherapie nach Luise Reddemann. Grundgedanke dieser Methode ist es, dass die auslösende Situation vorbei ist. Die belastenden Dinge finden in unseren Gedanken und Gefühlen statt – sie fühlen sich an, als wären sie in diesem Moment aktuell, sie sind es aber nicht. Diese belastenden Gedanken, die Sie nicht immer kontrollieren können, werden positive Imaginationen entgegen gesetzt. Diese sollen die negativen Gefühle “neutralisieren”. Imaginationen sind dabei Vorstellungen und Bilder, welche ein schönes Gefühl bei Ihnen hervorrufen. Gemeinsam mit Ihnen finden wir für Sie geeignete positive Imaginationen.

Sie glauben, Sie können keine Imagination hervorrufen? Die Fähigkeit zur Imagination hat jeder Mensch. Jeder kann sich zum Beispiel sein Wohnzimmer vorstellen und bekommt ein Bild dazu. Das ist bereits eine Imagination.

EMDR in der Traumatherapie

Eine weitere Technik, die wir in unserer Traumaklinik anwenden, ist das EMDR. EMDR steht für “eye movement desensitation and reprocessing”. Hierbei wird durch die Fixierung auf einen externen Stimulus (das kann z. B. ein Finger oder ein Punkt sein, der sich hin und her bewegt) und durch die gleichzeitige Beobachtung innerer Bilder versucht, die inneren Bilder umzudeuten. So kann die Erinnerung “Ich bin in Gefahr” umgedeutet werden zu der gegenwärtigen Situation “Ich bin in Sicherheit”.

Achtsamkeit – der Gegenwart bewusst werden

Am Anfang der Traumatherapie steht das Erlernen verschiedener Distanzierungstechniken. Dazu zählen die Imaginationen (siehe oben) und auch Achtsamkeitsübungen. Ziel der Achtsamkeitsübungen ist es, dass Sie sich der Gegenwart bewusst werden, in der Sie sicher sind. Die Unsicherheit kommt von Gedanken und Gefühlen, die mit dem “hier und jetzt” nichts zu tun haben. Wenn Sie sich dies bewusst machen und Achtsamkeitsübungen erlernen, können Sie diese negativen Gedanken und Gefühle distanziert betrachten.

Individuelle Traumatherapie

Einen vorherbestimmten Ablauf einer Traumatherapie gibt es bei uns nicht. Jeder Mensch ist ein Individuum und es bedarf unserer Meinung nach einer individuellen Behandlung und einer individuellen Behandlungsgestaltung. Das bedeutet, wir gehen auf die Ihre individuellen Besonderheiten ein.

Selbstverständlich gibt es in unserer Traumaklinik ein Grundgerüst für das therapeutische Miteinander, dieses lässt jedes Raum für Einzelabsprachen zu. So können wir Ihre individuellen Bedürfnisse adäquat berücksichtigen. Menschen mit komplexen Traumatisierungen haben häufig Schwierigkeiten mit einer sicheren Beziehungsaufnahme. Deshalb ist im Rahmen der Traumatherapie die Anzahl der Therapeuten auf zwei reduziert. Sie erhalten einen Kreativtherapeuten und einen Gesprächstherapeuten. Darüber hinaus besteht ein regelmäßiger Austausch mit einem erfahrenen Facharzt, um die Behandlung zu supervidieren und zu lenken.

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Häufige Fragen zum Thema Traumaklinik

Die Röher Parkklinik ist eine nach § 30 Gew.O. zugelassene private Akutklinik für Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie. Da die Klinik nicht in den Krankenhausbedarfsplan des Landes NRW aufgenommen ist, können in der Regel nur privat Versicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler aufgenommen werden. Gesetzliche Krankenkassen sind in Einzelfällen bereit, einen Teil der Behandlungskosten zu übernehmen. Setzen Sie sich in diesem Fall bitte mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

Die Kosten werden in der Regel von Ihrer Privaten Krankenversicherung übernommen. Ein Antrag auf Kostenübernahme wird dort anhand der erhobenen Befunde gestellt. Dieser Antrag wird von uns ausformuliert und direkt an Ihre Versicherung weitergeleitet. Wir nehmen Ihnen dabei so viel administrativen Aufwand ab wie möglich. Innerhalb der nächsten 10 Werktage erhalten Sie dann meist eine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Krankenversicherung.

Unsere 19 stationären und 22 tagesklinischen Plätze schaffen eine vertraute und persönliche Atmosphäre in einem exklusiven Rahmen während der Zeit Ihres Aufenthaltes.

Haben Sie Interesse an einem Aufenthalt in unserer Traumaklinik? Das freut uns sehr. Den Ablauf der Aufnahme haben wir für Sie ausführlich dargestellt, Sie finden ihn hier: Aufnahme in die Röher Parkklinik.

Ja, das ist kein Problem. Trinken Sie doch zum Beispiel gemeinsam einen Kaffee auf unserer Terrasse mit Blick in den Park.

Die Röher Parkklinik liegt in einem weitläufigen Park in Eschweiler-Röhe, vor den Toren von Aachen, eingebettet in eine ruhige und waldreiche Umgebung. Der Naturpark Eifel mit seinem besonderen Charme und das Naherholungsgebiet Blausteinsee sind sehr gut erreichbar, ebenso ist das Zentrum der Domstadt Aachen nur wenige Autominuten entfernt, welches für gesellschaftliche Abwechslung und kulturelle Anregung ein attraktives Ausflugsziel darstellt.

Unsere Adresse lautet:

Röher Parkklinik
Röher Straße 59
52249 Eschweiler

Ein Auszug unseres Programms und Möglichkeiten: Meditation, Yoga oder Tai-Chi, unser Fitnessraum, Fahrräder und weitläufige Feld- und Waldwege für Joggen, Walken und Spazieren. Oder wie wäre es mit Kultur und Shopping in der Domstadt Aachen (nur wenige Autominuten entfernt)?

Die Ernährung während Ihrer Zeit in unserer Klinik ist ein wichtiger Bestandteil des Genesungsprozesses. Unser gesamtes Küchenteam unter der Leitung von Chefkoch Daniel Krahe bereitet täglich frische Gerichte mit Lebensmitteln aus überwiegend saisonalem und regionalem Anbau in unserer hauseigenen modernen Küche. Mehr erfahren Sie hier: Essemble – delikat essen.

Ja, in der Röher Parkklinik findet die Traumatherapie stationär statt. Wir haben jedoch auch tagesklinische Plätze. Rufen Sie uns an unter 02403 – 78910 und wir beraten Sie persönlich.

02403 – 78910
info@roeher-parkklinik.de
Karte und Anfahrt

Wie können wir Ihnen helfen? Telefon 02403 – 78910 oder schreiben Sie uns eine Nachricht.